Ein Renaissancepalast im Dorf Falset sollte durch einen Umbau zum neuen Hauptsitz der Bezirkshauptmannschaft werden.
Der Zustand des Gebäudes und die geringen Raumhöhen erforderten eine Generalsanierung. Es wurden neben den Aussenmauern nur der zentrale Innenraum, mit seiner markanten Steintreppe und der Kuppel, in seiner urprünglichen Form erhalten. Als Referenz wurde die Decke des Nobelgeschosses im ersten Stock gewählt, von der aus die verschiedenen Geschosse mit unterschiedlichen Höhen, je nach Nutzung, angeordnet sind. Es galt vor allem ein Gebäude zu schaffen, welches den Ansprüchen der Benutzer dieser ländlichen Gegend gerecht wird. Das Gebäude sollte modernen Ansprüchen Rechnung tragen, ohne von den Menschen als kühl abgewertet zu werden. Da die denkmalgeschützte Fassade zu wenig natürliches Licht in die innengelegen Räume führte, wurde dieser Defekt mit Lufträumen und hinter der Fassade liegenden Lichtgalerien wettgemacht.